Über uns

 

Steckbrief

Wär mir sy

Eine Gruppe von interessierten, kritischen Bürgern, die sich zu einer Vereinigung zusammengeschlossen haben, mit einem geschäftsführenden Vorstand, der regelmässig tagt. Nebst der jährlichen Mitgliederversammlung werden verschiedene Anlässe durchgeführt. Die Vereinigung ist politisch und konfessionell neutral.

   
Was mir wei

Mitwirken, dass das Schöne und Bewährte in und um unsere Stadt Bern erhalten und gepflegt wird. Verhindern, dass unharmonisch ins Stadtbild eingegriffen wird. Neues darf und muss möglich sein, es soll sich aber organisch zum Bestehenden fügen. Wir stehen für eine wohnliche, schöne und ordentliche Stadt Bern ein!

   
Was mir chönne

Alle baulichen und planerischen Vorhaben und Absichten in Bezug auf ihre optische und funktionelle Wirkung im Gesamtrahmen aufmerksam verfolgen. Teilnahme an Mitwirkungsverfahren und Stellungnahmen zu Bauprojekten.
Vorsprache bei Behörden, Planern, Bauherrschaften usw.
Aufrufe in Medien, Kontakte zu ähnlichen Organisationen, Verbänden und Behörden.

   
Was mir sötte

„Allen Leute Recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann!“
Wenn wir wüssten, was unsere Mitglieder und die Bürgerinnen und Büger schön oder weniger schön finden, wäre uns oft schon viel geholfen. Also machen Sie mit, teilen Sie uns mit, was Ihnen an der Stadt gefält oder missfällt. Damit helfen Sie uns mit „Sorg ha“, wir werden uns nach Möglichkeit dafür einsetzen. Vielen Dank!   
    

Vereinigung ”Heit Sorg zu Bärn”  (Steckbrief)

Anlässlich der Volksvorlage von 1983 zur Umgestaltung des Klösterli-Areals (Tesar-Projekt) formierte sich ein Gegenkomitee unter der Bezeichnung “Aktion Heit Sorg zu Bärn“. Ziel war die Bekämpfung des 30 Mio-Projekts resp. die Erhaltung und Sanierung der beste­hen­den Gebäudestruktur. Als Hauptinitianten zeichneten Frau Y. Losinger und die Herren U. Frey  und V. Gawronzki. Nach der erfolgreichen Ablehnung dieses städtebaulich fragwür­digen Grossprojektes in der Volksabstimmung entschloss sich die mittlerweilen gewachsene Gruppierung, im Interesse der Stadt und ihres Gesamtbildes weiter zu wirken, was in der offiziellen Gründungsversammlung vom 21. Januar 1985 ihren Niederschlag fand. Seither versucht die Vereinigung, ihren Einfluss auf bauliche gestalterische und ideelle Projekte in Bern geltend zu machen mit dem Ziel, Harmonie und Eigenart der Stadt Bern erhalten zu helfen. Die Vereinigung zählt zurzeit etwa 360 Mitglieder aus allen Bevölkerungsschichten.
Im Vorstand wird darauf geachtet, immer auch Behördenvertreter einsitzen zu lassen, um so den direkten Draht zu Verwaltung und Politik zu garantieren. Der Vorstand bemüht sich, seine Verpflichtungen (Vorschläge, Stellungnahmen, Umfragen, Eingaben, u.a.) klar den statutarischen Zielsetzungen entsprechend, frei von politischer Komponente, zu erfüllen. Dennoch sind oder waren nicht alle Aktionen von „Heit Sorg zu Bärn„ unbestritten, zumal gewisse Dinge oft verpolitisiert wurden (z.B. Oppenheim-Brunnen, Muritram, u.a.).  Die Vereinigung bleibt auch in Zukunft, ohne Rücksicht auf irgendwelche Interessenkreise, ihrem Grundsatz verpflichtet, für die Verteidigung und Erhaltung des Stadtbildes, des Bewährten und Schönen, einzustehen. Dabei unterstützt sie auch andere private Organi­sationen mit ähnlichen oder gleichgerichteten Zielsetzungen. Im weiteren werden Beiträge an gemein­nützige Aktionen, wie Fassadenreinigungen, u.ä. ausgerichtet. Seit 1997 wird zudem ein jährlicher Anerkennungspreis für eine gelungene Renovation oder Restauration vergeben. Finanziert werden diese Aktionen einerseits durch die Mitgliederbeiträge, andererseits vor allem auch aus einen Spezialfonds, dem Mittel aus dem Verkauf von Werbeartikeln (Krawatten, Foulards, u.a.) zufliessen.